Konzept

Die Grundlage für “Gegen das Vergessen” ist ein verblassendes Video. Je mehr Leute es sehen, desto klarer werden Bild und Tonebene. Bei sehr vielen Views wird das Video um ergänzende Informationen, wie alte Fotos, Dokumente oder Videoaufnahmen erweitert. Wenn das Video wenige Aufrufe hat verblassen die Ebenen nach und nach.

Wir berufen uns auf die Annahme, dass historisch relevante Ereignisse nur im kollektiven Gedächtnis bleiben, wenn es einen Austausch dazu gibt. Dieses Video könnte einerseits einen Beitrag dazu leisten, ein relevantes Ereignis lebendig zu halten, andererseits einfach als Sinnbild für die oben beschriebene Annahme fungieren.

Das Internet vergisst nichts — Menschen schon!

Dokumentation

Um verschiedene Video-Ebenen unabhängig voneinander beeinflussen zu können, entwarfen wir eine Methode mit Alpha-Kanal-Videos, die man so auch auf einer Webseite staffeln könnte.

Für unseren Teaser drehten wir an einem Sonntagnachmittag mit dem Großvater einer Freundin ein paar Szenen. Durch Einsatz eines Greenscreens, konnten wir das Video im Nachhinein in Hintergrund, Mittelgrund und Vordergrund aufteilen.

Mit Hilfe von After Effects, Premiere und Photoshop produzierten wir den erklärenden kurzen Film.